Der Schwerpunkt liegt im Finden der Ursache einer Krankheit.

Aus- und ableitende Therapieverfahren

„Schädliche“ Stoffe sollen nach außen abgeleitet werden.

Schon Paracelsus sagte: „Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, da hat sie schädliche Stoffe angesammelt und will sie ausleeren.“

Ziel ist es, den Körper von den „üblen Säften“ zu reinigen und seine innere Ordnung wieder herzustellen.

In meiner Praxis wende ich folgende ausleitende Therapiemaßnahmen an:

    • Schröpfen
      Ein Jahrtausende altes Therapieverfahren. Durch das Setzen von unter Vakuum stehenden Schröpfgläsern auf die Haut wird eine Saugwirkung auf das Gewebe ausgeübt. Hierdurch werden die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt und verbessert. Die Selbstregulation wird aktiviert, es lösen sich Muskelverspannungen und Gelosen (Verhärtungen).
    • Baunscheidt-Verfahren
      Durch eine Hautreiztherapie wird das Immunsystem aktiviert. Die lokale und reflektorische Durchblutung wird angeregt, was zu einer Kräftigung führt. Der Lymphfluss wird aktiviert, wodurch Gift- und Krankheitsstoffe ausgeleitet werden. Nach einer mechanischen Reizung der Haut wird ein Baunscheidt-Öl aufgetragen und einmassiert, welches eine deutliche Rötung der Haut erzeugt. Durch die verstärkte Durchblutung des behandelten Hautareals und des verbesserten Lymphabflusses stellt sich eine Linderung der Schmerzen ein.
    • Cantharidenpflaster
      Bereits Hippokrates und Paracelsus wendeten das Cantharidenpflaster an. Es ist eine starke Hautreizmethode, die eine tief- und weitreichende Wirkung auf das Lymphsystem hat. Durch die Förderung der Ausscheidungsvorgänge (Entschlackung und Entsäuerung) wird die gestörte Eigenregulation wieder ermöglicht. Nachdem das Pflaster für 12-18 Stunden auf dem zu behandelnden Hautareal verblieben ist, hat sich eine Blase gebildet. Diese wird vorsichtig geöffnet und der Blaseninhalt entleert, die Wunde wird versorgt. Nach Abheilung der Wunde wird eine deutliche Besserung verspürt.
  • Manuelle Lymphdrainage
    Durch eine sanfte Massage werden Lymphstauungen gelöst. Der Lymphfluss wird angeregt und der Abfluss gefördert.
  • Entgiften und Ausleiten
    Wenn die körpereigenen Ausscheidungsorgane überlastet sind, funktionieren die Ausscheidungsvorgänge nicht genügend. Es entsteht ein Krankheitsreiz durch nicht ausgeschiedene Toxine (Gifte). Auch körpereigene Toxine, die z. B. nach Überwindung einer Krankheit entstanden sind, können bei vorbelasteten Organen zu erheblichen Problemen führen.
    In unserer Umwelt warten Unmengen an Giftstoffen, die unseren Körper täglich herausfordern. Diese sind z.B. Pestizide, Schwermetalle, Klärschlamm, Radioaktivität oder Arzneirückstände, die sich in unserem Trinkwasser und der Nahrung befinden. Zahnamalgam, Wohnraumgifte (Ausdünstungen von Farben, Möbeln, Böden) und Impftoxine belasten das Immunsystem. Abgase und Ozon verschlechtern die Atemluft, während Lärm und Elektrosmog, z.B. durch Mobilfunkantennen, an den Nerven zerren.
    Um das Allgemeinbefinden zu verbessern, akute und chronische Beschwerden zu lindern, müssen wir den Körper durch eine Entgiftung und Ausleitung entlasten.
    Die Entgiftungstherapie ist eine Kombination aus verschiedenen naturheilkundlichen Arzneimitteln, die Leber, Niere, Darm, Haut und Schleimhaut zur Ausleitung anregen.
    Der beste Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr oder der Herbst, da der Körper dann in der Umstimmung ist – genauso wie die Natur.

 

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